Die Transsibirische Eisenbahn, kurz genannt Transib, ist einer der längsten Eisenbahnen der Welt. Die Hauptverkehrssachse liegt mitten in Russland und trägt dort eine große Bedeutung mit sich. Mit einer Länge von mehr als 9288 Kilometer und mehr als 80 Stationen, kann die Eisenbahn sogar als Touristenattraktion gesehen werden diese 80 Stationen erstrecken sich zwischen Moskau und Wladiwostok, welches mitten am Pazifik liegt. Allerdings war Wladiwostok in der damaligen Zeit ein Sperrgebiet, welches heute durch die Eisenbahn besucht werden kann. Viele Ausländer mussten in der damaligen Zeit nach Nachodka wandern, um dem Krieg dort aus dem Weg zu gehen. Außerdem konnte mit dieser Variante eine Gesamtstrecke von rund 9438 Kilometern erreicht werden. Die 39. Station unter anderem ist Irkutsk. Diese Strecke führt dann direkt nach Moskau. Mehr als 369 Bahnhöfe werden mittlerweile angeboten, unter denen sogar mehr als 400 Haltepunkte zu finden sind. Wie die meistens Eisenbahnen in Russland werden diese mit einer russischen Breitspur versehen und auch verwendet.
Die Geschichte der Transsibirischen Eisenbahn in Russland
Schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts konnte in Russland eine Art Ausbeutung der sibirischen Reichtümer nachgewiesen werden. Die Planung der neuen Eisenbahn wurde schon damals in den 1870er Jahren gestaltet. Seit dem her haben sich die russischen Behörden auf die neue Eisenbahn spezialisiert und die vielseitige Planung vorgenommen. Zu dieser Zeit sollten die verschiedenen Stationen und das gesamte Schienensystem dort erbaut werden, welches bis heute eine große Bedeutung in der Stadt trägt. Auf Anraten von Sergei Juljewitsch Witte konnten in der damaligen Zeit genaue Lösungen gefunden werden, die für den Bau sehr wichtig waren. Daher wollte Witte auch, dass durch die neue Eisenbahn ein leichter Zugang zu den chinesischen Märkten gegeben werden konnte. Der europäische Handel konnte somit im Vordergrund gestellt werden und die Wege der Einwohner noch leichter abgewickelt werden. Man wollte in der damaligen Zeit sogar den chinesischen Teehandel in den Vordergrund stellen und wollte die Weitervermittlung durch die neue Eisenbahn vornehmen. Daher nutzen die Russen die einzelnen Vorteile, die durch den Bau der Transsibirischen Eisenbahn gestaltet werden konnten.
Die Finanzierung der Transsibirischen Eisenbahn
Der Bau der Transib wurde schon in der damaligen Zeit sehr gut geplant. Alleine die Kosten und der Verlauf mussten in dieser Zeit gut nachvollzogen werden können, damit die bestimmten Bereiche dort abgedeckt werden konnten. Schon in dieser Zeit sprachen die Planer von mehr als 325 Millionen Euro, die in diese Bahn investiert werden sollten. Alleine das Anleihen der Gelder hat dort zu hohen Staatsschulden verholfen, die erst in vielen weiteren Jahren bezahlt werden konnten. Daher musste Russland zu dieser Zeit auf Geräte und Materialien zugreifen, die von Einheimischen Menschen gebracht worden sind. Unter diesen zählen nicht nur Eisen, Stahl und Kies, sondern auch die Jahresproduktionen von verschiedenen Roheisen der Unternehmen.
Mittlerweile konnten die Baukosten in der damaligen Zeit genauer berechnet werden. Die abweichenden Angaben und vor allem die Großinvestitionen wurden auf mehr als eine Milliarde Rubel angesehen. Die Baukosten wurden mit knapp 72 000 Rubel errechnet, die allerdings dort pro Kilometer berechnet worden sind. Daher konnten keine genauen Angaben gemacht werden. Erst nach dem Bau konnten diese genannt werden und nachvollzogen werden.
Foto: Matthias Kr¸ttgen